Angstzustände welches Medikament hilft?

Leiden sie auch darunter und fragen sich: " Angstzustände, welches Medikament hilft?" Ist CBD (Cannabidiol) eine natürliche Alternative zur Behandlung von Angstzuständen?
Angstzustände welches Medikament hilft?

Inhalte dieses Beitrags

Angstzustände welches Medikament hilft wirklich, oder gibt es Altenativen zur Chemie? Ich möchte mich hier einmal etwas ausführlicher der Thematik widmen:

Krankheitsbeschreibung

Ich wage mich hier in ein psychologisches Minenfeld, denn es gibt eine Vielzahl unterschiedlichster Gründe und Ausprägungen von Angst. Vom Psychologen genauer als Angststörung bezeichnet. Weltweit haben sehr viele Menschen Angstzustände. Welches Medikament hilft dagegen fragen sich allein in Deutschland circa 12 Mio. Menschen. Es sind vorwiegend Frauen davon betroffen, bzw. reden sie eher darüber, bei Männern ist die Dunkelziffer sehr hoch. 

Bei Angstzuständen unterscheidet man die folgenden klinischen Bilder:

  • Panikstörung (3% der Bevölkerung)
    Die Betroffenen haben plötzlich massive Angst, das Herz rast, Betroffene zittern und schwitzen. Die Angst schnürt die Kehle zu. Viele fürchten wahnsinnig zu werden oder zu sterben. Die Panikattacken können jederzeit auftreten, ohne ersichtlichen Grund.
  • Agoraphobie – Platzangst
    Angst vor engen, überfüllten Räumen (Fahrstuhl, Flugzeug, Konzerte) und großen Menschenansammlungen.
  • Generalisierte Angststörung (5,1%)
    Ständige, grundlose Sorgen quälen die Betroffenen. Immer in Anspannung und steter Furcht, dass z. B. Freunde oder Verwandte krank werden, einen Unfall haben oder irgendwelche Katastrophen stattfinden. Die Symptome (Herzrasen, Schweißausbrüche, Panik, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel) sind oft die gleichen wie bei Panikstörungen.
  • Soziale Phobie (2,4%)
    Diese Personen wollen sich nicht blamieren oder schlecht angesehen werden. Mit anderen Menschen in irgendeiner Form zu kommunizieren, fällt ihnen sehr schwer. Dies kann schlußendlich zur sozialen Isolation führen.
  • Spezifische Phobie (8,6%, ca. 600 verschiedene)
    Diesen Personen sind Tiere nicht geheuer. Ob Spinnen, Mäuse, Vögel, Katzen, etc. sie bekommen furchtbare Angst, manchmal reicht es nur das Wort zu hören. Ihre Angst kann sich aber auch auf tiefes Wasser, Berge, Gewitter, einen Arztbesuch, Injektionen, Clowns oder Dunkelheit beziehen.

Behandlung von Angststörungen

Zum Glück lassen sich Angststörungen gut behandeln. Angstzustände sind von komplexerer Natur und gehen oft mit anderen psychischen Störungen einher, wie Depressionen, Drogensucht, posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS).

Angststörungen sind eine ernstzunehmende psychologische Erkrankung, die nur mit professioneller Hilfe behandelt werden sollte, da sie sonst bis zur sozialen Isolation der betroffenen Person führen kann.

Grundsätzlich gibt es zwei Optionen für die Behandlung

Psychotherapeutische Behandlung

Angstzustände und ihre Behandlung gehören in die Hand erfahrener Psychotherapeuten in diesem Falle ist meist die Methodik der Verhaltenstherapie die beste Wahl, gegebenenfalls ist ein integrativer Ansatz mit psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Ansätzen sinnhaft.

Der Psychotherapeut wird nach anfänglichen Einführungsgesprächen mit dem Patienten einen Plan ausarbeiten, wie man am besten Herr seiner Angst wird. In fast allen Fällen werden praktischen Übungen im Alltag durchgeführt.

So lernen Menschen wieder mit anderen Personen zu interagieren, sich wieder auf die Straße zu begeben oder sie lernen wieder wie man einkaufen geht ohne gleich Panikattacken zu bekommen.

Angstzustände – welches Medikament ist das Beste?

Angstzustände, welches Medikament dagegen wirkt bzw. zur Behandlung eingesetzt wird, zeigt die folgende Liste:

  • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), z. B. Fluoxetin
  • Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI), z. B. Buspiron
  • Moclobemid (Antidepressivum, aufhellend)
  • Pregabalin (Antiepileptikum, Schmerzmittel)
  • Trizyklische Antidepressiva (TZA), z. B. Opipramol

Dies sind vorwiegend Antidepressiva, die, vereinfacht gesagt, auf die gleichen Botenstoffe im Gehirn wirken, die für Angst und Depressionen zuständig sind. 

Benzodiazepine werden im Falle von Angststörungen gerne für eine schnelle Wirkung verschrieben, bergen aber das Risiko bei längerer Einnahme zur Sucht zu führen. Sie geben ein Gefühl der Entspannung und Beruhigung, in höheren Dosen sind sie zudem krampflösend und fördern den Schlaf.

Daher werden Benzodiazepine auch eingesetzt bei:

  • Angststörungen und Panikattacken
  • Schlafstörungen
  • Verkrampfungen bzw. Epilepsie 
  • Spannungszustände
  • Spastiken, Tetanus usw.

Das Nebenwirkungsspektrum von Benzodiazepin ist jedoch beachtlich:

  • Atemstörungen
  • Schwindel
  • Zittern
  • Schlafstörungen
  • Gleichgültigkeit
  • Verminderte Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit, Benommenheit
  • Abhängigkeit mit Entzugserscheinungen

Pflanzliche “Medikamente” wirken eher mild und brauchen Wochen bis Monate, um erkennbare Wirkung zu zeigen. Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend, während Baldrian, Melisse, Hopfen und Passionsblume eher beruhigend wirken.

CBD als idealer, natürlicher Helfer 

CBD ist der ideale Kandidat Angststörungen zu behandeln. Zahlreiche Studien (z. B. Shannon. S. et al. 2019; Bergamaschi et al., 2011; Blessing et al., 2015 und viel weitere medizinische Publikationen) und tausende individuelle Erfahrungsberichte belegen seine positive Wirkung. In den klinischen Studien wurden hohe Dosen von CBD (>300mg/Tag) gegeben wurden. Meine persönliche Erfahrung aus meinem privaten Umfeld zeigen, dass bereits bei deutlich geringeren Dosen die Entspannung bzw. die anxiolytische Wirkung einsetzt. Vielleicht hat es was mit dem Entourage Effekt vom Vollspektrum CBD Extrakt zu tun. In den USA wird der Hauptabsatz von CBD bei der weiblichen Bevölkerung mit Angstzuständen gemacht. Es beruhigt, senkt den Blutdruck, reduziert Stress und Verkrampfungen und bringt den Körper zurück ins Gleichgewicht. Das Nebenwirkungsprofil von CBD ist dabei sogar eher positiver Natur. CBD lässt einen besser schlafen, Cannabidiol macht nicht süchtig, CBD senkt den Blutdruck, reguliert ein überschießendes Immunsystem runter und hilft gegen Depressionen, die oft mit Angststörungen einhergehen und es wirkt schnell. 

Dosierung von CBD bei Angststörungen

Obwohl in den klinischen Studien sehr hohe Mengen CBD pro Tag gegeben wurden würde ich trotzdem mit paar Tropfen unter die Zunge geben und bereits 15 min später stellt sich die beruhigende Wirkung ein. Wenn nicht, erhöht die Dosis bis sich die Entspannung einstellt. Ich würde immer mit einem 5% CBD Öl anfangen. Drei bis fünf Tropfen zwei bis dreimal täglich starten und gegebenenfalls hoch bis 20 Tropfen dreimal täglich gehen. Die Wirkung hält circa 6 Stunden an. 

Ich empfehle CBD zusammen mit dem Arzt zu besprechen und sehen, ob man andere Mittel eventuell nach und nach reduzieren kann.. 

Fazit zu Angstzustände – welches Medikament wirkt

Angstzustände sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ihre Behandlung gehört in die Hände eines/r erfahrenen Psychotherapeuten(in) mit Spezialgebiet Verhaltenstherapie gehört.

Im Falle einer begleitenden medikamentösen Behandlung sollte meines Erachtens erst einmal mit CBD begonnen werden und nur in extremsten Fällen sollten auch andere nebenwirkungsreiche Medikamente dazugenommen werden. CBD wird Euch in den allermeisten Fällen einen sehr guten Dienst erweisen und das bei einem sehr geringen Nebenwirkungsprofil.

Viele 100.000 Frauen in den USA und auch Europa nehmen bereits CBD für die Behandlung ihrer Angstzustände und schwören drauf. Ich kann nur jeden ermutigen z. B. youcann CBD Öl einmal auszuprobieren.


Hast Du Fragen zum Beitrag? Hier kannst Du mich direkt kontaktieren.

Oder möchtest Du mehr zum Thema lesen? Dann empfehle ich Dir das Buch Heilen mit CBD: Das wissenschaftlich fundierte Handbuch zur medizinischen Anwendung von Cannabidiol von Leonard Leinow und Juliana Birnbaum

Medizinischer Haftungsausschluss: Informationen auf dieser Blogseite sind als generelle Information und nicht als Ersatz für eine gründliche, medizinische Untersuchung, oder medizinische oder rechtlich bindende Beratung gedacht. Im Falle von ernsten Gesundheitsproblemen konsultieren sie einen Arzt!

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