Cannabidiolsäure (CBDa) und Cannabidiol (CBD) – ein Vergleich

Viele von Euch haben sicher schon einmal den Begriff Cannabidiol, abgekürzt CBD, gehört. Aber wie steht es mit der Cannabidiolsäure (CBDa), ist das dasselbe oder etwa ganz was anderes?
Cannabidiolsäure im Labor

Inhalte dieses Beitrags

Zunächst möchte ich einmal darauf eingehen, von welchen Begrifflichkeiten, Cannabidiolsäure (CBDa) und Cannabidiol (CBD), ich hier schreibe. 

Begrifflichkeiten

In einer Cannabispflanze kommen sogenannte Cannabinoide vor. Es gibt davon mittlerweile ca. 85. Alle eng miteinander verwandt, aber leicht unterschiedlich in ihren chemischen Strukturformeln. Es gibt die beiden Hauptvertreter, das Tetrahydrocannabinol (THC), welches für den Rausch verantwortlich ist und das Cannabidiol (CBD). CBD macht zwar nicht high, dafür ist es aber umso potenter bezüglich medizinischer Wirkungen.

Wirksamkeit der Cannabinoide

Nun gibt es aber ein kleines Problem, denn in der Pflanze  kommen diese beiden Hauptsubstanzen fast nur in ihrer Säure-Form vor, das heißt Tetrahydrocannabinolsäure (nicht rauschwirkend!) und Cannabidiolsäure. Diese beiden Verbindungen sind temperaturempfindlich. Ab ca. 160°C spaltet sich die Säure von dem chemischen Grundgerüst ab. Dies passiert z.b. beim Rauchen der Blüten, bei 800°C. Das übrig gebliebene THC und CBD entfalten erst danach ihre medizinischen Wirkungen im Körper. In der Tabelle sind nur ein paar der Eigenschaften von THC und CBD dargestellt. Auch die Eigenschaften von den Säureformen sind aufgeführt.

Wir sehen oft eine Missinterpretation der Wirkungen zum THC. Da es High macht und dadurch krankheitsbezogene Empfindungen verschwinden, wird dem THC oft eine große Wirkung zugeschrieben, die es nur bedingt hat.

Wie aus der Tabelle leicht ersichtlich, sind THC und CBD in ihrer Wirkbreite ihren Säure-Formen gegenüber überlegen.

Medizinische WirkungenTHCTHC-SäureCBDCBD-Säure
Erzeugt einen Rausch (Psychotrop)
Schmerz Linderung (Bandscheiben, Migräne,..)
Entzündungshemmend(Ekzeme, Darmentzündungen,...)
Appetit zügelnd?
Stimuliert Appetit (Krebs)?
Reduziert Übelkeit (Krebs)
Reduziert Dünndarm Bewegungen
Angst lösend (Angstzustände, Nervosität)
Beruhigt, Psychosen Kontrolle (Antidepressiva)
Reduziert Krämpfe (Dravet Syn., Epilepsie,...)
Unterdrückt Muskelkrämpfe
Schlaf fördernd
Reduziert Immunreaktionen
Reduziert Blutdruck und Blutzucker Spiegel
Schützt vor Nervendegeneration
Gegen Psoryasis, Neurodermitis
Reduziert Arteriosklerose
Tötet oder verlangsamt Bakterienwachstum
Reduziert Tumorzellwachstum
Fördert Knochenwachstum (Osteoporose, Knochenbrüche)

Diese Tabelle ist der Versuch die Effekte systematisch aufzulisten, aber ich weise daraufhin, das es in der medizinischen Literatur teilweise widersprüchliche Ergebnisse gibt (z.B. “CBD Appetit anregend”, wir sehen es eher als hemmend an) und viele der beschriebenen Effekte sind bisher nur beim Tier (z. B. Osteoporose) beobachtet worden, Daten für den Menschen fehlen jedoch noch. Da wir aber, genau wie andere Tiere, ein analoges Endocannabinoidsystem haben sind die beobachteten Effekte fast immer übertragbar. 

CBD Produkte im Handel

Im Handel gibt es nun sehr viele Anbieter für CBD Produkte, die sich mit der Chemie dahinter nicht wirklich auskennen. Es handelt sich dabei sehr oft um unerfahrene Wiederverkäufer, die Produkte in den Markt bringen, deren Zusammensetzung sie nicht verstehen. Sehr oft werden Mischungen von CBD und Cannabidiolsäure verkauft, aber so nicht auf der Verpackung deklariert sind. Natürlich ist ihre Wirkung damit nicht so gut wie bei den säurefreien Reinsubstanzen. Die Folge ist, du musst mehr Tropfen zu dir nehmen, um den gleichen Effekt zu erzielen.

Dieses Problem tritt oft schon bei 5 %-igen “CBD”-Lösungen auf, aber ganz besonders auch bei 10 %-igen und noch höher dosierten Extrakten.

Empfehlung

Auf diesem Blog möchte ich Neutralität wahren,  aber in Erwartung der entsprechenden Anfragen, möchten ich diese hiermit vorwegnehmen.

Ruhigen Gewissens kann ich das Produkt youcann oder auch petcann der Firma DMB-Diagnostics GmbH empfehlen. Hier wissen wir aus direkter Quelle, dass die Firma von den Behörden kontrolliert und überprüft wurde. Es wurden Laboranalysen beim Landesuntersuchungsamt Berlin-Brandenburg angefertigt, die die Konzentrationen der Inhaltsstoffe bestätigen. Damit kann man sicher sein, das CBD, neben anderen Cannabinoiden wirklich in der angegebenen Menge in der Flasche vorhanden ist.

Fazit zum Vergleich von Cannabidiol mit Cannabidiolsäure

Leider ist nicht bei allen Anbietern das drin, was auf der Verpackung steht. Der Kunde wird leider allzu oft wissentlich und auch unwissentlich von den CBD Händlern hinters Licht geführt. Es ist leider für den Kunden auch nicht ersichtlich, welcher Anbieter korrekt arbeitet. Bei den Produkten von youcann wissen wir das definitiv und können es Dir auf jeden Fall ruhigen Gewissens empfehlen.

Hast Du Fragen zu diesem Beitrag? Hier kannst Du mich direkt online kontaktieren.

Oder möchtest Du mehr zum Thema lesen? Dann empfehle ich Dir das Buch Heilen mit CBD: Das wissenschaftlich fundierte Handbuch zur medizinischen Anwendung von Cannabidiol von Chris Conrad und Rita Höner

Medizinischer Haftungsausschluss: Informationen auf dieser Blogseite sind als generelle Information und nicht als Ersatz für eine gründliche, medizinische Untersuchung, oder medizinische oder rechtlich bindende Beratung gedacht. Im Falle von ernsten Gesundheitsproblemen konsultieren sie einen Arzt!

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