Kopfschmerzen und CBD – Über Migräne, Clusterkopfschmerzen und mehr

Durch Schmerzen entsteht jährlich ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden. Die entwickelten Länder und Industrienationen geben für die Behandlung eine Billion US-Dollar aus. Mit dem Thema Kopfschmerzen und CBD wage ich mich mal an ein Thema heran, dass von Komplexität kaum zu übertreffen ist.
Kopfschmerzen und CBD - Patient auf einem Sofa

Inhalte dieses Beitrags

Mit dem Thema Kopfschmerzen und CBD wage ich mich mal an ein Thema heran, dass von Komplexität kaum zu übertreffen ist. Aber ich versuche einmal Kopfschmerzen und CBD zusammenzubringen, am Beispiel von Migräne und Clusterkopfschmerzen.

Anzeige:

youcann-classic-logo

In aller Munde!

Hole Dir jetzt was wirklich funktioniert!
Die Natur ist unser Partner und die Geschichte unser Ratgeber.
Auf Cannabis beruhende Naturprodukte gelten seit über 10.000 Jahren als Teil unserer menschlichen Kultur.

Kopfschmerzen und CBD

Laut Wikipedia ist die Definition für Kopfschmerzen: 

“Als Kopfschmerz oder Kopfweh (Cephalgie, Kephalgie, Kephalalgie, Zephalgie, Cephalaea) werden Schmerzempfindungen im Bereich des Kopfes bezeichnet. Sie beruhen auf der Reizung von schmerzempfindlichen Kopforganen (Schädel, Hirnhäute, Blutgefäße im Gehirn, Hirnnerven oder oberste Spinalnerven). Die eigentliche Gehirnsubstanz (ein Teil des Zentralnervensystems) ist nicht schmerzempfindlich. Kopfschmerz wird als Allgemeinsymptomen eingestuft.” Quelle: Wikipedia

Wie Ihr sehen könnt ist der Begriff sehr weit auszulegen. Es gibt simple Kopfschmerzen, ausgelöst durch Übermüdung, Stress, Jetlag, einen Stoß gegen den Kopf, Überanstrengung oder andere, eher nebensächliche Ursachen. Aber es gibt auch die extreme Vertreter von Kopfschmerzen: Migräne und Cluster Kopfschmerzen.

Migräne Kopfschmerzen und CBD

Ca. 10% der Bevölkerung leiden unter Migräne, Frau dreimal häufiger. Es gibt die Kopfschmerzen, die durch Verspannungen hervorgerufen werden. Der Nacken verkrampft sich und die Blutzirkulation im Gehirn wird gestört. Oft tritt sie halbseitig auf.

Die Ursachen sind trotz intensiver Forschung noch nicht bekannt. Jedoch sind in den letzten 40 Jahren in den Industrieländern die Migräneattacken 2-3 mal häufiger geworden. Daher geht man davon aus, dass Umweltfaktoren und Lebensstil eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der Migräne spielen. Selbst Schlüsselreize und spezielle Situationen können plötzliche Kopfschmerzen auslösen. Bei einem Bekannten von mir reagiert der Sohn schlagartig auf den Geruch im aufgeheizten Auto nur schnelle, frische Luft kann den Anfall noch lösen. Sonst äußern sich die Symptome durch besonders starke Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit bis hin zu Aura Erscheinungen (optische Ausfälle). In der Verwandtschaft habe ich einen Fall, wo meine Bekannte mindestens zweimal in der Woche von Migräne heimgesucht wurde. Aber meine Verwandte hatte Glück, denn nach ihrer Schwangerschaft waren diese Migräne Attacken plötzlich verschwunden und traten nur noch höchst selten auf, vielleicht 1 mal im Jahr. Es scheinen auch hormonelle Aspekte eine Rolle bei Migräne spielen zu können. Die Auslösefaktoren sind jedoch individuell sehr unterschiedlich und können mit Hilfe eines Kopfschmerztagebuchs oft herausgefunden werden.

Die unterschiedlichste Gründe für Migräne beeinflussen leider auch die Wirksamkeit der Arzneimittel. Verspannungen müssen sicherlich anders behandelt werden wie hormonell induzierte Migräne. Ein Allheilmittel dürfen wir also nicht erwarten. 

Migräne bei Kindern

Ein trauriges Kapitel für Eltern, die hilflos neben ihren leidenden Kindern stehen und nur bedingt helfen können. Die Kinder eines Bekannten von mir litten unter Migräne. Die Tochter hatte während ihrer Kindheit alle paar Wochen Attacken, meist, wenn sie sich besonders über etwas aufregte. Es half nur Schlaf. Mit Autogenem Training konnte sie die Attacken etwas steuern bzw. etwas abschwächen.

Der Sohn leidet auch unter Migräne und heutzutage haben sie Zugriff auf CBD 5% (sie nehmen glaube ich YouCann CBD). 2 Tropfen unter die Zunge reichen dem Kind und 15-20 min später ist es schmerzfrei.

Sicherlich sind nicht alle Kopfschmerzen und CBD immer die beste Lösung, aber in diesem Fall funktioniert es ideal.

Cluster-Kopfschmerzen

Dies ist die schlimmste Form von Kopfschmerzen, die der Mensch kennt. Sie übertreffen sogar noch die Schmerzen der Migräne. Menschen die darunter leiden haben ein schweres Leben. Synonym für diese Clusterkopfschmerzen wird auch der Name Selbstmord Krankheit  gebraucht.

Sie äußern sich unter anderem durch einen streng einseitig und in Attacken auftretenden, extrem heftigen Schmerz im Bereich von Schläfe und Auge. Sie können periodisch stark gehäuft aufzutreten und dann für Monate bis Jahre wieder verschwinden. 0,1-0,15 % der Menschen leiden unter diesen Schmerzen. Männer leiden gut 4 mal häufiger als Frauen. Ich hatte zweimal in meinem Leben einen Migräne Anfall und die haben mich schon umgehauen, wie schlimm müssen dann erst Clusterkopfschmerzen sein?

Behandlung von Cluster Kopfschmerzen

Es gibt eine Vielzahl von mehr oder wenige gut wirksame Behandlungsmethoden. Am besten hat sich die Beatmung durch reinen Sauerstoff herausgestellt. Aber leider wirkt dies nicht für jeden. Andere Methoden sind weit ineffektiver und erreichen nur eine kleine Gruppe von Patienten, leider oft gepaart mit Nebenwirkungen. Auch wenn bisherige Studien kein eindeutiges Bild zur Wirksamkeit von Cannabis bei Clusterkopfschmerzen zeigen, ist es dennoch einen Versuch wert. Selbst wenn es nur einem von 10 Patienten hilft. Basierend auf der derzeitigen Studienlage brauchen die Krankenkassen die Kosten leider bisher nicht übernehmen.

Schmerzbehandlung im allgemeinen

Menschen die unter chronischen Schmerzen leiden, entwickeln teilweise eine Art Schmerzgedächtnis, das  Schmerzempfindungen verursacht, obwohl für externe Beobachter keinerlei Gründe dafür ersichtlich sind.

Aus der Schmerzforschung wissen wir auch, dass in vielen Fällen ein erheblicher psychosomatische Anteil eine Rolle spielen kann. Auch wirken Schmerzmittel völlig unterschiedlich bei den Patienten. Man geht davon aus, dass allein die Darbietungsform für die Wirksamkeit eine große Rolle. Wenn z.b. der Arzt sagt: „Ja ich habe hier noch ein Medikament, das könnte eventuell helfen, ich glaube  zwar nicht so wirklich daran, aber wir sollten es mal ausprobieren….“ Alleine durch die Art der Anpreisung wirkt das Schmerzmittel deutlich schwächer, wenn überhaupt. Spricht der Arzt jedoch sehr positiv über dasselbe Präparat, kann es bis zu über 50% besser wirken. Auch ist die Dosierung von Schmerzmitteln eine sehr individuelle Angelegenheit. Dies sehen wir bei Opiaten, wo sich der Patient langsam, an die für ihn richtige Dosis, herantasten muss. Der eine braucht relativ wenig, der andere deutlich mehr.

Dasselbe beobachten wir auch bei der Gabe von Cannabis. Manche Patienten brauchen 2,5 mg THC/Tag, andere 50 mg, um schmerzfrei zu werden. Daher ist es generell wichtig sich mit Schmerzspezialisten zusammen zu setzen und die individuell beste Behandlungsmethode herauszufinden.

Mein Fazit zu Kopfschmerzen und CBD:

Wer migräne-artige Kopfschmerzen und CBD hat, bekommt sie in vielen Fällen recht schnell unter Kontrolle. Auch wenn die Datenlage für die Cannabinoide bisher sehr dünn ist sollte man ihnen eine Chance geben.

Jedoch sollte man allen Behandlungsmethoden gegen Kopfschmerzen offen gegenüber stehen. Umstellung der Ernährung, Yoga, Entspannungsübungen, Meditation, autogenes Training. Alles Methoden, die oft schon, gerade bei chronischen Schmerzen, viel positives bewirken können und vor allem nebenwirkungsfrei sind.

Unterstützend dazu ist eine medikamentöse Behandlung meist unerlässlich. Leider wirken allzu oft die Paracetamols, Ibuprofens, Novalgins, Tramadols oder Cannabinoide nur bedingt gut aber Behandlungen sollten auf jeden Fall zusammen mit einem Facharzt besprochen, ausprobiert und begleitet werden.

Bitte lese auch den passenden Artikel von mir „Schmerzen und Cannabis – was steckt wirklich dahinter?

Hast Du Fragen zum Beitrag? Hier kannst Du mich direkt kontaktieren.

Oder möchtest Du mehr zum Thema lesen? Dann empfehle ich Dir das Buch CBD: Ein Cannabinoid mit Potenzial von Chris Conrad und Rita Höner

Medizinischer Haftungsausschluss: Informationen auf dieser Blogseite sind als generelle Information und nicht als Ersatz für eine gründliche, medizinische Untersuchung, oder medizinische oder rechtlich bindende Beratung gedacht. Im Falle von ernsten Gesundheitsproblemen konsultieren sie einen Arzt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

CannabidiolBlog.de Schriftzug

Trage Dich hier für meinen Newsletter ein.

Ich verspreche Dir interessante weitere Informationen!

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
CannabidiolBlog.de Schriftzug

Ich verspreche Dir interessante weitere Informationen!

Cannabidiol Öl

Trage Dich hier und jetzt zu meinem Newsletter ein um noch mehr Informationen zu erhalten!

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.